(31) - Komárom (H) - Komárno (SK)

Kurze Geschichte und Lage:

Als Folge des Zweiten Weltkrieges und dem Vertrag von Trianon verliert Ungarn zwei Drittel seines Territoriums, dass es zu oesterreich-ungarschen Donaumonarchiezeiten hatte.

Im Nordwesten wird die Donau zum Grenzfluss und Komárom wird geteilt: der grössere Teil samt historischer Altstadt liegt nun in der neu gegründeten Tschechoslowakei, lediglich die auf dem Südufer gelegenen Vororte/Stadtteile verbleiben bei der neuen Republik Ungarn.

Der offizielle Name der Stadt lautet Komárom, die slowakische Seite heisst Komárno und ist komplett zweisprachig beschildert. Der deutsche Name der Stadt 'Komorn' wird gegenwärtig nicht mehr benutzt.

Entfernungen zu den jeweiligen Hauptstädten:

Komárom - Budapest: 95 km
Komárno - Bratislava: 100 km

Komárom (H):

Ungarische Stadt am Südufer der Donau:
Einwohner: 30.000
Postleitzahl: H-2900

Internet: www.komarom.hu

Komárno (SK):

Slovakische Stadt an Donau und Waag:

Einwohner: 38.000
Kfz.-Kennzeichen: KN-
Postleitzahl:

Internet: www.komarno.sk

 

  Stadtplan:

Zur Orientierung: Die Nordhälfte liegt in der Slowakei, die Südhälfte gehört zu Ungarn, die Donau scheidet die zwei Städte.

  Komárom (H):

Ankunft mit dem Eilzug aus Györ:
Auf den ersten Blick nicht gerade einladend.

  Komárom (H):

Blick von der Fussgängerüberführung zur Donau und nach Komárno.

  Komárom (H) / Komárno (SK):

Die Donau ist schon erstaunlich breit hier, und man wandert doch ein kleines Stück bevor man die andere Seite erreicht hat.

  Unterwegs nach Komárom (H):

Die ungarische Nationalstrase M1 in Györ in Richtung Budapest (=ost): nur noch 40 km bis Komárom .

  Ankunft: Ungarisches Ortsschild und Fernstrassennummer.
  Auf der "Elisabethbrücke": Im Gerüst in der Mitte der Brücke sieht man die Flagge und das Wappen der Ungarischen Republik.

(Erszébey hid)

  Komárom (H):

Hauptstrasse Komaroms (M13) in Richtung Brücke und Grenzübergang, die man im Hintergrund erkennen kann.

(Igmandi utca)

  Komárom (H):

Lonely Planet schreibt "the only reason to get to Komarom is to get away":
Tatsache ist in der Tat, dass die Altstadt sich am Nordufer auf slowakischer Seite befindet, und die Südhälfte "nur" aus ehem. Vororten besteht.

(Klapka György út)

  Komárom (H):

Lonely Planet ® erwähnt zwar die Zweisprachigkeit auf der slowakischen Seite (siehe weiter unten), vergisst aber, dass auf der ungarischen deutsche Wegweiser und Strassennamen vorkommen.

  Komárno (SK):

nach dem Ueberqueren der Stadtbrücke kommen wir in der Slowakei an:
die slowakische Seite ist komplett zweisprachig slowakisch-ungarisch und gilt als Zentrum der ungarischen Kultur in der Südslowakei.

  Komárno (SK):

typischer Strassenzug in der Altstadt, vor 1919 zu Oesterreich-Ungarn gehörig.

  Komárno (SK):

alle Hinweisschilder auf Regierungsgebäuden und Behörden sind offiziell zweisprachig: slowakisch und ungarisch.

  Komárno (SK):

Auf einigen wenigen Hinweistafeln/-schildern kann deutsch als dritte Sprache beobachtet werden.

  Komárno (SK):

Zweisprachiger Wegweiser: Polizei, Behörden, Freizeiteinrichtungen.

  Komárno (SK):

Das Haus der "Ungarischen Kultur" in Komárno: Zwei Drittel der Einwohner der slowakischen Seite haben ungarisch als Muttersprache.

  Komárno (SK):

Alle Strassennnamen sind offziell in zwei Sprachen abgefasst: slowakisch und ungarisch.

  Komárno (SK):

Und zum Schluss: noch eine hübsche Ansicht des Rathauses samt Marktplatz.


(c) Text and Photos by BK 23. April 2001

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